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25.03.2015, 09:18 Uhr | CDU Fraktionsvorsitzender Zossen Hermann Kühnapfel
"Wir wollen die Schule bauen."
Blockadehaltung des Landkreises TF zum Schulneubau für 1000 Schüler in Dabendorf
Die Zossener Christdemokraten  fordern  Landrätin Kornelia Wehlan (Die Linke) auf, Einfluss darauf zu nehmen, dass die ihr unterstellte Kommunalaufsicht des Landkreises Teltow-Fläming  endlich den Weg für den von der Stadt Zossen geplanten Neubau der Gesamtschule in Dabendorf freimacht.  Seit Monaten ist die erforderliche Genehmigung für den dafür notwendigen Investitionskredit, wie er in dem ausgeglichenen, von einer Mehrheit der Stadtverordneten beschlossenen Haushalt 2014 vorgesehen war, überfällig.  Schon jetzt ist der geplante Zeitplan nicht mehr zu halten und die Eröffnung der Schule wird sich deutlich nach hinten verschieben. Und das, obwohl – wie in der MAZ vom 21./22. März im Beitrag „Schüler-Ansturm in Dabendorf“ zu lesen war – es erstmals mehr als 150 Anmeldungen für die 11. Klassen gibt. Eine Schülerzahl von 900 ist für das Gebäude in Dabendorf nicht mehr zu händeln,  die Schule wird verschlissen,  so dass die Bedingungen für die Schüler mehr und mehr unzumutbar sind und werden. Statt froh zu sein, dass die Stadt Zossen die Probleme, die eigentlich Sache des für weiterführende Schulen verantwortlichen Landkreises sind, mit dem geplanten Neubau aus dem Weg räumen will, werden der Kommune immer wieder Steine in den Weg gelegt. Kein Wunder also, dass sich der Eindruck nicht zuletzt auch bei Lehrern und Schülern verstärkt, dass der Neubau mit allen Mitteln verhindert werden  soll.     Die bisherige Hinhaltetaktik und Blockadehaltung des Landkreises ist nach unserer Ansicht  verantwortungslos, kontraproduktiv und nicht länger hinnehmbar. Hier geht es nicht um irgendeinen überflüssigen Prunkbau oder um ein repräsentatives Verwaltungshaus, sondern um eine dringend erforderliche neue Schule. 
Hermann Kühnapfel
Es geht um mehr als 900 Schüler und ihre Lehrer, für die sich derzeit die Lern- und Unterrichtsbedingungen weiter  verschlechtern, da die Schule angesichts  zunehmender Anmeldungen aus allen Nähten platzt.     Wie können Linke und SPD auf Landesebene ernsthaft von besserer Bildung, Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und Schaffung der dazu nötigen Voraussetzungen sprechen, wenn gleichzeitig ihre Mitglieder und Sympathisanten an der Basis genau das verhindern helfen, wie jetzt wieder in der aktuellen Zossener Haushaltsdebatte für 2015 deutlich wurde?  Wer nach dem Motto verfährt  „Na klar wollen wir die neue Schule, bloß Geld ausgeben wollen wir dafür nicht“  ist nicht nur unglaubwürdig, sondern ist  in Hemmschuh für die weitere Entwicklung der Stadt, in der in den vergangenen Jahren Millionen in Kitas und Schulen geflossen sind ohne dass sich die Stadt – anders als der Landkreis – verschuldet hat. 
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